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In Honduras werden nationale und internationale Organisationen, die Land- und Umweltrechte verteidigen, ins Visier genommen. Betroffen sind die internationale NGO Global Witness sowie die honduranischen Organisationen MILPAH, COPINH und CEHPRODEC. Ihre Mitglieder sind zunehmend Drangsalierungen und tätlichen Angriffen ausgesetzt.
Amnesty International betrachtet die Intensität der Hetzkampagne gegen Menschenrechtsverteidiger_innen in Honduras mit Sorge und befürchtet, dass die Weigerung der Regierung, solche stigmatisierenden Aussagen zu verurteilen, tätlichen Angriffen gegen Mitglieder bestimmter NGOs - insbesondere MILPAH, COPINH und CEHPRODEC - Vorschub leisten könnte.

zur Urgent Action von amnesty international Deutschland - hier alle Informationen

https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-034-2017/menschenrechtsorganisationen-unter-druck?destination=node%2F5309%3Fsupport_type%3D%26node_type%3D%26country%3D189%26topic%3D%26from_month%3D0%26from_year%3D%26to_month%3D0%26to_year%3D%26submit_x%3D90%26submit_y%3D1%26result_limit%3D10%26form_id%3Dai_core_search_form

 Musterbrief auf englisch


Musterbrief UA Hond 

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El Salvador:  40 Jahre Haft wegen Fehlgeburt


El Salvador gehört zu den Ländern mit einem der repressivsten Abtreibungsgesetze weltweit. Eine Schwangerschaftsunterbrechung ist in diesem Land unter allen Umständen verboten, selbst nach einer Vergewaltigung oder bei Gefahr für das Leben der Frau, ebenso wie im Nachbarland Nicaragua.


Mehrere Organisationen in El Salvador haben beim salvadorianischen Parlament einen Antrag auf Begnadigung dieser 17 Frauen eingereicht, bei denen alle weiteren juristischen Mittel erschöpft sind. Sie wurden zu 30-40 Jahren Haft verurteilt nach dem sie eine Fehlgeburt hatten. Als sie sich auf der Suche nach medizinischer Unterstützung an öffentliche Einrichtungen wandten, wurden sie von den dortigen MitarbeiterInnen wegen Abtreibung angezeigt.



Bitte hier klicken -->>

 www.amnesty.de

http://www.inkota.de/projekte/el-salvador/frauenrechte-durchsetzen/

(Der Text wurde von inkota und ai übernommen.)


In Nicaragua sind ebenso wie im Nachbarland seit dem 9. Juli 2008 Abtreibungen grundsätzlich verboten und mit schweren Strafen belegt.

Die Repression ist jedoch in El Salvador viel größer.


Insgesamt ist in Lateinamerika die Möglichkeit der Abtreibung sehr eingeschränkt: In den meisten Ländern ist sie nur erlaubt, wenn für die Mutter Lebensgefahr besteht, und in sieben Ländern (darunter Chile, El Salvador und Nicaragua) ist nicht einmal diese Ausnahme vorgesehen. Nur in Kuba, Uruguay und Teilen von Mexiko ist ein Schwangerschaftsabbruch auf Antrag legal.

Die chilenische Regierung arbeitet an einer Gesetzesänderung.

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die Zahl der unerlaubten Schwangerschaftsabbrüche in Lateinamerika auf 3,7 Millionen, davon enden 4000 - 7000 für die betroffenen Frauen tödlich.

Siehe auch Weltkarte zum Abtreibungsrecht:

http://en.wikipedia.org/wiki/Abortion_law#mediaviewer/File:Abortion_Laws.svg